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Nach dem WM-Triumph und dem durchwachsenen Start in die EM-Qualifikation warnt Bundestrainer Joachim Löw das DFB-Team vor Stillstand. Man müsse auch an übermorgen denken.

Bundestrainer Joachim Löw warnt vor Stillstand beim DFB-Team und will in der EM-Qualifikation "für klare Verhältnisse sorgen".

In den anstehenden Duellen mit Tabellenführer Polen in Frankfurt (4. September) und in Glasgow gegen Schottland (7. September) könne "die einzige Marschroute" nur lauten, zwei Siege einzufahren, sagte der 55-Jährige beim Sport-Bild-Award in Hamburg.

Nach dem Triumph bei der WM in Brasilien konnte Löw mit seinem Team in der Qualifikation zur EM 2016 in Frankreich bislang nicht restlos überzeugen. Nach sechs Spieltagen liegt Deutschland nur auf Platz zwei.

Für Löw gilt es deshalb, nach dem großen Erfolg neue Ansätze zu finden: "Wir müssen uns wieder ein bisschen neu erfinden, weil der Fußball schnell vorangeht und eine rasante Entwicklung nimmt. Die dürfen wir nicht verschlafen", sagte Löw: "Wir beschäftigen uns ständig mit dem Fußball von morgen und übermorgen und überlegen uns, was wir können müssen, wenn wir 2018 Weltmeister sein wollen."

Auch DFB-Präsident Wolfgang Niersbach betonte, dass gerade die letzte Saison gezeigt habe, "dass international das erste Nachlassen sofort bestraft wird. Das betrifft nicht nur die A-Mannschaft, sondern auch die Junioren. Die waren zwar für alle Endrunden qualifiziert, aber keine Mannschaft hat gewonnen."

Der 64-Jährige betonte jedoch, dass der DFB weiter zu absoluten Weltspitze gehöre.

"Aber es ist immer noch ein Unterschied zwischen Weltspitze und Platz eins. Unser Anspruch muss sein, gerade im Nachwuchs den einen oder anderen Titel zu holen", äußerte Niersbach.

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