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Der Bundestrainer sieht vor dem EM-Qualifikationsspiel in Schottland wenig Änderungsbedarf. Nur der wiedererstarkte BVB-Star könnte neu in die Startelf rutschen.

Vermutlich mit den elf Siegern des Polen-Spiels will Bundestrainer Joachim Löw den nächsten und möglicherweise schon entscheidenden Schritt zur EM-Teilnahme 2016 gehen.

"Alle Spieler sind einsatzfähig, wir können absolut sorgenfrei in diese Partie gehen", sagte der Weltmeister-Coach am Tag vor dem Qualifikationsspiel gegen Schottland in Glasgow: "Veranlassung, die Mannschaft zu ändern, sehe ich normalerweise keine. Es kann aber dennoch sein, dass ich die Mannschaft auf der einen oder anderen Position ändere."

Allenfalls eine Hereinnahme des beim 3:1 gegen das Nachbarland eingewechselten und starken Ilkay Gündogan erscheint für das Spiel am Montag denkbar.

Der Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund habe es gegen die Polen "klasse gemacht", "für Entlastung gesorgt und gute Stabilität gegeben", erklärte Löw: "Ilkay ist fast schon wieder in der Verfassung, in der er vor zwei Jahren war. Damals war er überragend. Im Hinblick auf die EM 2016 ist er für uns ein wahnsinnig wichtiger Spieler, der - wenn er so spielt - kaum zu ersetzen ist."

Da Kapitän Bastian Schweinsteiger oder Spielmacher Mesut Özil wohl nicht weichen müssen, müsste für Gündogan vermutlich der in der ersten Halbzeit gegen Polen ebenfalls überzeugende Karim Bellarabi auf die Bank.

Löw würde dann wie ab der 53. Minute am Freitag spielen, mit Gündogan zentral in der offensiven Dreierkette und Özil links. Rechts spielt in jedem Fall Thomas Müller, in der Sturmspitze Mario Götze.

Im Tor ist Manuel Neuer gesetzt, davor dürfte Emre Can trotz seines durchwachsenen Debüts am Freitag eine weitere Chance neben den gesetzten Jerome Boateng, Mats Hummels (beide innen) und Jonas Hector (links) bekommen.

Zentral vor der Abwehr spielen wieder Toni Kroos und Schweinsteiger.

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