Video

Nach den zuletzt explodierenden Ablösesummen setzt Oliver Bierhoff auf Regulierung. In Deutschland müssten andere Dinge im Vordergrund stehen.

Oliver Bierhoff wünscht sich angesichts der schier ins Unendliche steigenden Ablösesummen für den europäischen Fußball eine Art Regulierungsbehörde, glaubt aber offenbar selbst nicht an die Umsetzung seiner Idee.

"Wünschenswert wäre eine regulierende europäische Lösung für die Wettbewerbserhaltung. Aber das Financial Fair Play hat seine Grenzen", sagte der Nationalmannschaftsmanager der FAZ.

Um den sportlichen Erfolg im deutschen Fußball weiterhin zu gewährleisten, müssen man neue Mittel und Wege finden, um zum Beispiel mit den weitaus finanzstärkeren Engländern zu konkurrieren.

"Wir müssen Wege finden, die über Geld hinausgehen. So werden wir die Ausbildung unserer Trainer und Spieler weiterentwickeln und versuchen, einen Wissensvorsprung gegenüber anderen Ländern zu schaffen", sagte der 47-Jährige.

Bierhoff warnte erneut davor, dass der Fußball aufpassen müsse, im Sog der Ablösesummen und Spielergehälter die Fans nicht aus den Augen zu verlieren:

"Die Menschen müssen immer spüren, dass es trotz aller notwendigen Kommerzialisierung um den Sport geht und die Schönheit dieses Spieles im Vordergrund steht."

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel