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Der Weltmeister von Borussia Dortmund verteidigt sich nach den Reaktionen auf seine Kritik. Er habe "keine Grenzen überschritten". Auch die Medien bekommen ihr Fett weg.

Weltmeister Mats Hummels hat jegliche Kritik an seiner Reaktion nach dem 1:5 mit Borussia Dortmund bei Bayern München am vergangenen Samstag zurückgewiesen und stattdessen die Medien attackiert. "Ich bin es durchaus gewohnt, dass Worte gerne mal so benutzt werden, wie sie für Schlagzeilen gut sind, um besser geklickt oder gelesen zu werden", sagte der BVB-Kapitän aber relativ unaufgeregt im Rahmen der Pressekonferenz der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Dublin.

Dann führte der Weltmeister weiter aus: "Ich denke, dass ich in der Kritik keine Grenzen überschritten habe. Ich habe keine unlauteren Worte benutzt und keinen Spieler angesprochen. Zudem habe ich mich selbst von der Kritik nicht ausgeschlossen. Ich habe gesagt, dass Sven Bender und ich da zu langsam waren gegen Robert Lewandowski. Aber das wurde so natürlich nicht geschrieben."

Der 26-Jährige beteuerte, dass er lediglich auf ein taktisches Defizit hingewiesen habe. Dass sein Interview, das er sich am Mittwoch noch einmal genau angeschaut habe, eine solche Debatte ausgelöst habe, hätte er nicht erwartet: "Die Messlatte für das, was ein Skandal sein soll, ist erstaunlich niedrig geworden."

Unter anderem hatte BVB-Boss Hans-Joachim Watzke und Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc angesäuert auf Hummels Reaktion reagiert und eine Aussprache angekündigt. Joachim Löw nahm Hummels aber in Schutz. Es sei sein gutes Recht, als Kapitän auf bestimmte Dinge hinzuweisen, sagte der Bundestrainer am Mittwoch.

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