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Lukas Podolski
Der Vertrag des langjährigen DFB-Ausrüsters adidas läuft noch bis 2018 © Getty Images

Nach Angaben von Interimspräsident Rainer Koch hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) in der Ausrüster-Frage noch keine Entscheidung getroffen.

"Wir sind in guten Gesprächen, die wir fortsetzen werden. Wir haben klare Richtlinien, denen wir folgen werden", sagte Koch nach der Präsidiumssitzung am Freitagabend in Frankfurt am Main und meinte: "Wir haben ein transparentes Verfahren vereinbart, es wird offen und fair mit allen interessierten Firmen umgegangen."

Am Freitag hatten die Sportartikelfirmen adidas und Nike dem DFB ihre Angebote präsentiert. Beide buhlen um den künftigen Ausrüstervertrag (ab 2018) bei Weltmeister Deutschland. Experten glauben, dass der neue Zehn-Jahres-Deal dem Verband rund 800 Millionen Euro in die Kasse spülen könnte. Einige sprechen sogar von einer Milliarde Euro.

Der DFB, der derzeit von adidas ausgestattet wird, gilt mit derzeit 25 Millionen Euro/Jahr im internationalen Vergleich als unterbezahlt. Die seit 1966 titellosen Engländer (33 Millionen Euro) oder Frankreich (44) kassieren von Nike deutlich mehr.

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