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Germany v Slovakia - International Friendly
Joachim Löw muss sich auf einen finalen Kader für die EM festlegen © Getty Images

Der deutsche EM-Kader muss benannt werden, Löw steht vor schwierigen Entscheidungen. Bei Schweinsteiger sei das Votum der Ärzte entscheidend, es werde Härtefälle geben.

Bundestrainer Joachim Löw sieht vor der Bekanntgabe seines endgültigen EM-Kaders einige Härtefälle.

"Verdient hat es niemand, dass er nach Hause fahren muss. Alle Spieler haben ein sehr, sehr gutes Niveau, deshalb wird es schwierig für mich", sagte Löw nach dem 1:3 (1:2) im Test gegen die Slowakei.

Dieses letzte Länderspiel vor Nominierungsschluss am Dienstag werde nicht entscheidend sein dafür, welche vier Spieler er aus seinem vorläufigen Aufgebot streichen wird, betonte Löw: "Wichtig ist, was in den vergangenen Monaten in den Vereinen war und in den Trainingseinheiten in Ascona, da hatte ich viele Eindrücke."

Einige etablierte Kräfte wie Kapitän Bastian Schweinsteiger haben noch mit den Nachwirkungen von Verletzungen zu kämpfen, Löw wollte seinem Spielführer auf Nachfrage keinen Freibrief für das Turnier in Frankreich (10. Juni bis 10. Juli) erteilen. Ein gewichtiges Wort werden die Mediziner mitsprechen, sagte er.

"Ich möchte das Okay vom Arzt, dass es mit den betroffenen Spielern in den nächsten Wochen keine Probleme geben wird", sagte Löw.

Der Bundestrainer hatte gegen die Slowakei Bernd Leno, Julian Brandt, Joshua Kimmich und Julian Weigl debütieren lassen. Bei den Jungen, zu denen Löw auch Leroy Sané oder Marc-André ter Stegen zählte, habe sich "eine gewisse Drucksituation" bemerkbar gemacht, meinte er: "Es ist logisch, dass da der ein oder andere Fehler passiert, aber ich will das nicht überbewerten."

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