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Reinhard Grindel ist Präsident des DFB
Reinhard Grindel ist Präsident des DFB © Getty Images

Eine 14-köpfige Delegation des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) mit Präsident Reinhard Grindel an der Spitze hat in dieser Woche die Sozialprojekte des Verbandes in Mexiko besucht.

Anlass ist das 30-jährige Bestehen der Mexiko-Hilfe des DFB, die bei der WM 1986 vom späteren DFB-Chef Egidius Braun aus der Taufe gehoben wurde.

Erster Spender war damals Nationalspieler Rudi Völler, heute Sportchef von Bayer Leverkusen.

Beeindruckt von den Erlebnissen vor Ort, sagte Grindel: "Wir wollen mit den von uns unterstützten Projekten insbesondere Bildung vermitteln und so beispielsweise dazu beitragen, dass die Menschen sich gesund ernähren können, dass sie durch eine berufliche Ausbildung eine Perspektive bekommen. Bildung ist gerade auch in Mexiko der Schlüssel für eine gute Zukunft."

Seit dem Jahr 2001 ist das Hilfsprogramm wesentlicher Schwerpunkt der nach Braun benannten DFB-Stiftung in Hennef.

Für die unterschiedlichen Projekte der Mexiko-Hilfe wurden bislang 5,5 Millionen Euro bereitgestellt.

Bis ins Jahr 2020 sind seitens der Projektpartner DFB-Stiftung Egidius Braun und Kindermissionswerk "Die Sternsinger" weitere 1,2 Millionen Euro budgetiert.

Die DFB-Delegation besuchte eine Vorschule am Rande einer Müllkippe in Mexiko-Stadt, die Baustelle eines von Oliver Bierhoff mitfinanzierten Berufsbildungszentrums, das Kinderzentrum Casa de Cuna in Queretaro, das Schulzentrum La Barranca und den Kindergarten Mesa Colorada in Guadalajara.

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