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Antonio Rüdiger (M.) zog sich einen Kreuzbandriss zu
Antonio Rüdiger (M.) zog sich einen Kreuzbandriss zu © Getty Images

Antonio Rüdiger kann wegen eines Kreuzbandrisses nicht bei der EM dabei sein. Er habe deshalb aber nicht geweint, sondern gelächelt, berichtet der Verteidiger.

Nationalspieler Antonio Rüdiger hat seine schwere Verletzung und das kurzfristige EM-Aus gut verdaut.

"Tränen? Nein. Es ist bitter, aber ich habe gelächelt", sagte der Abwehrspieler vom AS Rom der Sport Bild: "Ich habe die Verletzung sofort akzeptiert. In so einer Situation musst du deinen Mann stehen."

Mut machte dem 23-Jährigen, der sich beim ersten Training im EM-Camp in Evian einen Kreuzbandriss zugezogen hatte, Bundestrainer Joachim Löw. In einem Vier-Augen-Gespräch noch am selben Tag habe er ihm gesagt: "Komm schnell wieder auf die Beine." Von den Kollegen gab es zahlreiche SMS.

Die Spiele seiner Kollegen verfolgt Rüdiger nun als Fan: "Es ist auf keinen Fall so, dass ich neidisch wäre oder es ihnen nicht gönnen würde", versichert er: "Deutschland hat das Zeug, jeden Brocken aus dem Weg zu räumen."

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