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Germany Fans Watch 2016 UEFA European Championship
Die deutschen Fans feierten überwiegend friedlich © Getty Images

Dank des trockenen Wetters verzeichnen die Fanmeilen in Deutschland großen Zulauf durch die Fans. Auch die Polizei hat allen Grund für ein positives Fazit.

Aufatmen auf den deutschen Fanmeilen: Beim 1:0 (1:0)-Sieg der Deutschen Nationalmannschaft im letzten EM-Gruppenspiel gegen Nordirland zeigten auch die Fans in den deutschen Metropolen ihre beste Turnierleistung. Sogar Petrus war ihnen gnädig und ließ die Massen beim Public Viewing den deutschen Gruppensieg im Trockenen zelebrieren.

Auf dem Heiligengeistfeld in Hamburg, bereits während der ersten Gruppenspiele Zentrum der hanseatischen Fußballbegeisterung, bejubelten 25.000 Menschen das goldene Tor von Mario Gomez. Der maximal 50.000 Fans fassende Platz nahe des Millerntorstadions war gesäumt von Sonnenstrahlen und blauem Himmel, Gedanken an Krawalle und andere Gewalttätigkeiten hatten keinen Platz im Freudenrausch.

Auch in Deutschlands Fan-Hauptstadt bestimmte die Freude über den Achtelfinaleinzug das Geschehen. Unter strahlendem Sonnenschein versammelten sich knapp 100.000 Fans in Berlin auf der annähernd zwei Kilometer langen Fanmeile zur schwarz-rot-goldenen Fußball-Party. Nur 15 Hilfeleistungen durch Polizei oder Notarzt wurden vor dem Brandenburger Tor verzeichnet, ein ruhiger Abend für die Veranstalter.

Etwas weniger anregend war die Atmosphäre in München. Über der bayerischen Landeshauptstadt hatten sich dunkle Wolken ausgebreitet, lediglich 4500 Zuschauer fanden sich im Olympiapark zum "Rudelgucken" ein. Zumindest blieb es bei der meterologischen Drohgebärde. Von Regen wurden die Fans verschont. 

Noch am vergangenen Donnerstag hatten Schauer und Unwetter, während des Duells der Deutschen mit den polnischen Nachbarn, die Begeisterung der Münchener auf eine harte Probe gestellt.

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