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Mesut Özil gehört zu den Verlierern in den sozialen Netzwerken
Mesut Özil gehört zu den Verlierern in den sozialen Netzwerken © Getty Images

Mesut Özil gehört unter den deutschen Nationalspielern zu den Verlierern in den sozialen Medien. Zwei Teamkollegen konnten dagegen bei Instagram und Co. überzeugen.

Benedikt Höwedes und Julian Draxler sind nach den ersten beiden Turnierwochen die deutschen EM-Gewinner in den sozialen Netzwerken.

In der wöchentlich vom Ismaninger Institut für Fußballmanagement erstellten Social Media 11 lieferte Abwehrspieler Höwedes mit 34.000 Likes das Top-Posting mit seinem ungewöhnlichen Lob für Joshua Kimmich.

Özil fällt zurück

Höwedes hatte geschrieben, es sei "die richtige Entscheidung gewesen", Joshua Kimmich statt seiner beim 1:0 gegen Nordirland aufzustellen.

Draxler, der gegen Nordirland nach zwei Startelf-Einsätzen ebenfalls aus dem Team gerutscht war, hat mit 2,94 den besten Index. Dagegen fiel der eigentlich in den sozialen Netzwerken aus deutscher Sicht führende Mesut Özil wegen geringer Aktivität mit einem Index von 2,40 von Rang eins auf Platz zehn zurück.

Neben der Like-Zahl bewertet das Institut auch die Faktoren Sponsoreneinbindung, Crossmedialität, Posthäufigkeit, Interaktionsrate, sportlicher Erfolg, Multimedialität, Aktivierungsquote und Wachstumsrate. Der maximal zu erreichende Wert beträgt 4,3.

Lob für Höwedes

Laut Projektleiter Tobias Haupt ist "der Post von Höwedes in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert: Zunächst ist der öffentliche Support eines unmittelbaren Konkurrenten im hartumkämpften Fußball-Business, das nur wenig Raum für Offenheit und vermeintliche Schwäche lässt, nur äußerst selten zu beobachten. Des Weiteren füllt Höwedes den Markenslogan der deutschen Fußball-Nationalmannschaft 'Vive la Mannschaft' mit Leben und schlüpft dabei in perfekter Art und Weise in die Rolle des Markenbotschafters für die gesamte Mannschaft."

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