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Bayer Leverkusen v Hamburger SV - Bundesliga
Rudi Völler war von 2000 bis 2004 der Teamchef der deutschen Nationalmannschaft © Getty Images

Rudi Völler spricht sich für einen Verbleib von Joachim Löw aus. Spielerisch sei man das beste Team gewesen, so der Ex-Bundestrainer. Eine Herausforderung sieht er aber.

Trotz des bitteren Ausscheidens im EM-Halbfinale gegen Frankreich (0:2) ist Ex-Bundestrainer Rudi Völler (2000-2004) mehr als zufrieden mit dem Abschneiden des DFB-Teams.

Es gewinne nicht immer der Beste, betonte Völler im Gespräch mit der Bild. Man habe sogar spielerisch mehr geglänzt als bei der WM 2014 - einzig und allein die Chancenverwertung sei verbesserungswürdig gewesen.

"In der Ausbildung gefordert"

"Spielerisch waren wir die beste Mannschaft des Turniers. Gegen die Slowakei war das Spiel praktisch nach zehn Minuten entschieden. Auch Italien hatte eigentlich keine Chance gegen uns", meinte der Sportdirektor von Bayer Leverkusen.

Es fehle dem Team nur an einem klassischen Mittelstürmer. "Da sind wir in der Ausbildung gefordert. Aber über alle anderen Positionen brauchen wir uns zum jetzigen Zeitpunkt keine Sorgen zu machen, weil wir eine klasse Truppe haben", betonte Völler.

"Jogi hat mit dem WM-Sieg alles erreicht"

Für den Weltmeister von 1990 gibt es deshalb auch keine Zweifel an einem Verbleib von Joachim Löw. 

"Jogi hat es doch vor zwei Jahren schon bewiesen - mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft hat er alles erreicht. Leider ist ihm das i-Tüpfelchen nun nicht vergönnt gewesen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass er aufhört", sagte Völler.

Im Endspiel rechnet der einstige Torjäger mit einem Sieg Frankreich: "Sie haben die Euphorie im Land, alles spricht eigentlich für Frankreich. Aber vorm Halbfinale hatte auch alles für unsere Mannschaft gesprochen.."

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