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FBL-EURO-2016-MATCH47-GER-ITA
Thomas Müller verschoss eher kläglich gegen Guanluigi Buffon © Getty Images

Thomas Müller zieht die Konsequenzen aus seinem Fehlschuss gegen Italien. Er will nicht mehr zum Elfmeter antreten, lässt sich aber ein Hintertürchen offen.

Nach seinem Fehlversuch im Elfmeterschießen gegen Italien hat Thomas Müller Konsequenzen gezogen.

"Ich werde aus dem Spiel heraus sicherlich in den kommenden zwei Wochen nicht mehr antreten, meine Elfmetertechnik überarbeiten und in ein, zwei Monaten eventuell gestärkt zurückkommen. Jetzt lasse ich erst einmal anderen den Vortritt", sagte der deutsche Angreifer nach dem Spiel.

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Der 26-Jährige schränkte jedoch ein: "Falls es aber nochmal zum Elfmeterschießen kommt und jemand gebraucht wird, bin ich da. Ich dränge mich aber nicht mehr auf."

Müller war mit seinem Elfmeter gegen Italien an Keeper Gianluigi Buffon gescheitert. Auch Mesut Özil und Bastian Schweinsteiger vergaben ihre Elfmeter für Deutschland.

Müller hatte bereits im Champions-League-Halbfinale mit dem FC Bayern gegen Atletico Madrid vom Punkt versagt. Bei der EM hat er zudem immer noch keinen einzigen Treffer erzielt.

Zu seiner Torflaute sagte er: "Ich werde es weiter probieren, und wenn's passiert passiert's. Wenn wir das Finale ohne ein Tor von mir gewinnen, komme ich medial vielleicht nicht ganz so gut weg, aber das Ding nehme ich trotzdem mit nach Hause."

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