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Stefan Kuntz beruft sein erstes Aufgebot für die deutsche U21 © Getty Images

U21-Trainer Stefan Kuntz beruft sein erstes Aufgebot für die Spiele gegen die Slowakei und Finnland. Der neue Coach nimmt mehrere Olympia-Fahrer und sieben Debütanten mit.

Der neue U21-Nationaltrainer Stefan Kuntz hat vier Olympia-Fahrer in das Aufgebot für die Länderspiele gegen die Slowakei (2. September) und in Finnland (6. September) berufen.

Während mehrere Akteure aus dem Silber-Team von Rio geschont werden, gehören Torschützenkönig Serge Gnabry, die Mittelfeldspieler Max Christiansen und Grischa Prömel sowie Torhüter Jannik Huth erneut zum Kader.

Mukhtar einziger Legionär

"Aus Sicht der U21 war es uns wichtig, den gerade bei den Olympischen Spielen hochbelasteten Spielern die Möglichkeit zu geben, zunächst wieder in ihren Vereinen anzukommen. Serge Gnabry ist eine Ausnahme, ihm tut die Spielpraxis bei der U21 gut", sagte DFB-Sportdirektor Hansi Flick. Gleich sieben Spieler stehen erstmals im U21-Aufgebot, darunter in Hany Mukhtar von Bröndby Kopenhagen der einzige Legionär.

"Ab jetzt beginnt die Vorbereitung auf die EM im kommenden Jahr. Die Mannschaft hat sich bisher toll entwickelt, diesen Weg wollen wir fortführen", sagte Kuntz, der das Amt von Horst Hrubesch übernommen hatte.

Slowakei-Spiel als Test

Die Begegnung gegen die Slowakei in Kassel dient dabei als Test für das EM-Qualifikationsspiel im finnischen Seinäjoki. Mit der Maximalausbeute von 21 Punkten aus sieben Spielen hat das DFB-Team das Ticket für die Endrunde im Juni 2017 in Polen fast sicher. 

Das deutsche U21-Aufgebot im Überblick:

Tor: Marvin Schwäbe (Dynamo Dresden), Jannik Huth (FSV Mainz 05), Timon Wellenreuther (Schalke 04)
Abwehr: Kevin Akpoguma (Fortuna Düsseldorf), Waldemar Anton (Hannover 96), Jeremy Dudziak (FC St. Pauli), Yannik Gerhardt (VfL Wolfsburg), Benjamin Henrichs (Bayer Leverkusen), Niklas Stark (Hertha BSC), Mitchell Weiser (Hertha BSC)
Mittelfeld: Nadiem Amiri (1899 Hoffenheim), Maximilian Arnold (VfL Wolfsburg), Max Christiansen (FC Ingolstadt), Mahmoud Dahoud (Borussia Mönchengladbach), Serge Gnabry (FC Arsenal), Janik Haberer (SC Freiburg), Gideon Jung (Hamburger SV), Dominik Kohr (FC Augsburg), Hany Mukhtar (Bröndby IF), Levin Öztunali (1. FSV Mainz 05), Grischa Prömel (Karlsruher SC)
Angriff: Maximilian Philipp (SC Freiburg), Marvin Stefaniak (Dynamo Dresden), Timo Werner (RB Leipzig)

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