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Martin Ödegaard spielt bei Real Madrid nur die zweite Geige
Martin Odegaard erlebt die Schattenseiten des Profi-Fußballs © Getty Images

Das Real-Talent fehlt im Kader für das WM-Qualifikationsspiel gegen Deutschland. Norwegens Trainer fällt ein vernichtendes Urteil über ihn. Andere Experten sind besorgt.

Martin Odegaard erlebt wahrlich keine guten Tage derzeit. 

Weil sein Wechsel platzte, ist das norwegische Talent bis auf weiteres in der Reserve-Mannschaft von Real Madrid gefangen. Der Sprung zu den Profis glückte ihm bislang kaum. Seine Entwicklung stagniert. 

Vernichtende Kritik für Odegaard

Und nun folgt auch noch die Ausbootung aus der Nationalmannschaft. Der 17-Jährige ist für das anstehende WM-Qualifikationsspiel gegen Deutschland nicht einmal in den Kader berufen worden. 

Trainer Per-Mathias Høgmo hat das Talent als "nicht reif genug, nicht gut genug" befunden und in die U21 verbannt. Seine Kritik hört sich vernichtend an.

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Unterstützung erhält Høgmo vom früheren Bundesliga-Profi Kjetil Rekdal. Der hält Odegaard für "nicht erwachsen, nicht stark genug. Er ist ein Riesentalent, aber er muss entwickelt werden, er braucht Zeit", sagte Rekdal. 

Auch in Expertenkreisen ist Odegaard so etwas wie der Reinfall der Nation. Trainerlegende Egil "Drillo" Olsen beklagt: "Er wurde in den Himmel gehoben, um ihn gab es viel zu viel Gerede. Das hat wohl etwas dazu beigetragen, dass es nicht wie erhofft lief."

Vor dem Qualispiel gegen Deutschland am Sonntag ist der Odegaard-Hype jedenfalls restlos aufgebraucht. 

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