Video

Dortmunds Gonzalo Castro wird von Bundestrainer Joachim Löw in Sachen Nominierung wieder genauer beobachtet. Dies war laut Löw eine Weile lang nicht mehr so.

Bundestrainer Joachim Löw hat die Nicht-Nominierung von Borussia Dortmunds Mittelfeldspieler Gonzalo Castro verteidigt.

"Auf dieser Position sind wir extrem gut besetzt", sagte der 56-Jährige dem RedaktionsNetzwerk Deutschland vor den WM-Qualifikationsspielen gegen Tschechien am Samstag und Nordirland am Dienstag: "Da ist der Konkurrenzkampf also enorm."

Löw hatte damit bereits am Mittwoch die Nicht-Nominierung von Castro begründet.

Dennoch habe er Castro "wieder im Blick", sagte Löw: "Das war mal eine Weile nicht so, weil er in seiner Entwicklung ein bisschen stehengeblieben war. Aber jetzt macht er das, was man auf dem hohen Niveau braucht: Er ist ein Mittelfeldspieler, der immer wieder in die Spitze geht und auch zum Abschluss kommt. Das ist wichtig."

Der Verzicht auf Castro, der das letzte seiner fünf A-Länderspiele am 21. November 2007 gegen Wales (0:0) in Frankfurt absolvierte, hatte vor allem beim BVB für Kritik gesorgt.

Dortmunds Trainer Thomas Tuchel war "zu 100 Prozent davon ausgegangen, dass er nominiert wird, weil seine Leistungen über einen längeren Zeitraum auf sehr hohem Niveau so herausragend gut sind".

teilentwitternsammelnE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel