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In Hannover werden besonders viele Polizeikräfte im Einsatz sein. © Getty Images

Beim Länderspiel gegen Nordirland wird ein erhöhtes Polizeiaufgebot vor Ort sein. Die Vorkommnisse vom November spielen eine Rolle. Doch DFB-Präsident Grindel beschwichtigt.

Die Polizei Hannover hat für das Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft gegen Nordirland eine erhöhte Polizeipräsenz in der niedersächsischen Landeshauptstadt angekündigt.

Die Partie der WM-Qualifikation am Dienstag (ab 20.15 Uhr im LIVETICKER) gilt zwar nicht als Risikospiel, doch nach der Absage des Länderspiels vor elf Monaten gegen die Niederlande wegen einer akuten Terrorwarnung sei man "intensiv vorbereitet, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten", sagte Polizeisprecherin Martina Stern und bezeichnete das Aufeinandertreffen als "besonderes Spiel für uns".

Sprengstoffspürhunde im Einsatz

Die Polizei wird die Einlasskontrollen am Stadion unterstützen und auch in der Innenstadt präsent sein. Zudem sind Sprengstoffspürhunde im Einsatz. Wegen "vereinzelt erwarteter Problemfans", deren Zahl sich in beiden Lagern im unteren zweistelligen Bereich bewegen soll, sind auch szenekundige Beamte aus Nordirland vor Ort.

Bundestrainer Joachim Löw glaubt indes, dass sein Team die Ereignisse von damals "gut verarbeitet" hat, "das hat im Vorfeld keine Rolle gespielt, ist nicht thematisiert worden. Wir vertrauen da absolut den Sicherheitskräften und konzentrieren uns auf das Spiel."

Das forderte auch DFB-Präsident Reinhard Grindel. Mit Blick auf die Absage des Länderspiels in der HDI-Arena am 17. November 2015 aufgrund einer konkreten Terrorwarnung sagte Grindel: "Aus guten Gründen sollten wir das Spiel in Hannover mit diesen Überlegungen nicht zu stark belasten."

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) und die Nationalmannschaft erinnerten sich "natürlich daran, was gewesen ist, wir erinnern uns vor allem auch daran, was vorher in Paris gewesen ist", sagte Grindel: "Aber ich habe die gute Hoffnung, dass wir um das Spiel herum und auch im Stadion selbst die Sicherheit haben, die notwendig ist, um sich ganz auf Fußball konzentrieren zu können."

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