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Germany v Czech Republic - 2018 FIFA World Cup Qualifier
Thomas Müller verrät nach dem Doppelpack gegen Tschechien sein Torgeheimnis © Getty Images

Hamburg - Beim Sieg der DFB-Elf trifft Bayerns Thomas Müller doppelt. Nach dem Spiel verrät er, was Weltmeister und Ex-Nationalspieler Lukas Podolski damit zu tun hat.

Bei der Europameisterschaft in Frankreich herrschte bei Thomas Müller noch Torflaute, in der WM-Quali gegen Tschechien flutschte es jedoch schon wieder doppelt.

Hinter Müllers Tor-Explosion steckt nach dessen Aussage nicht etwa nur Glück oder Können ("es gibt leider immer noch Verteidiger und den Torhüter"), sondern so ein bisschen auch der Geist Lukas Podolskis sowie der gute Rat eines Zeugwarts.

Müller trägt Schoner von Podolski

Müller verriet bestens gelaunt nach dem Spiel: "Das ist ein Spielchen zwischen unserem Zeugwart und mir. Während der Euro hatte ich andere Schienbeinschoner drin, dann meinte er zu mir, ich solle wieder die vom Poldi nehmen. Dann geht wieder was", so der 27-Jährige bei RTL.

Und wie was ging: Mit Schienbeinschoner, mit der Nummer 10 Podolskis langjährige Nummer der Nationalelf aufgedruckt, traf Müller gegen Tschechien wie schon gegen Norwegen zweimal - es war das erste Mal, dass Müller in zwei Länderspielen hintereinander einen Doppelpack schnürte.

Und Weltmeister Lukas Podolski war so weiter auch ein Teil der Mannschaft, aus der er nach der Europameisterschaft zurücktrat. Wenn auch ein kleiner.

Mit seinen Treffern 35 und 36 im 80. Länderspiel ließ Müller Ulf Kirsten (34) in der ewigen Torjägerliste hinter sich und kletterte auf Rang 11. 

Die DFB-Homepage ging am Samstagabend sogar noch einen Schritt weiter und rechnete Müller 68 Tore bei 158 Länderspielen an - ein Fehler, der kurz darauf korrigiert war.

Müller: "Tragische Situation"

Ob es einen anderen Grund gibt als Podolskis Schienbeinschoner? Müller fiel jedenfalls keiner ein. "Ich weiß nicht, woran das liegt", sagte er.

Das Fußballgeschäft sei, "wie es ist. Ich versuche, mich so wenig wie möglich von positiven wie negativen Momenten beeinflussen zu lassen und weiter meinen Weg zu gehen."

Dass beim FC Bayern in der Bundesliga der Tor-Knoten noch nicht geplatzt ist? Allzu wichtig nimmt er es nicht, wie er mit einer sarkastischen Reaktion auf eine Frage hierzu andeutete: "Ich war in einer tragischen Situation vor dem Spiel, dementsprechend bin ich froh, dass ich mich aus dem Sumpf befreien konnte."

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