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Schiedsrichter Artur Soares Dias verzichtete auf den Einsatz des Videobeweises © Getty Images

Schiedsrichter Artur Soares Dias wird im Länderspiel Italien gegen Deutschland von einem Video-Schiedsrichter unterstützt. Mehrere Male gibt es Funkkontakt.

Die Premiere eines echten Videobeweises bei einem Spiel der deutschen Nationalmannschaft ist zwar ausgeblieben, doch Schiedsrichter Artur Soares Dias stand mehrfach in Kontakt mit seinem zusätzlichen Assistenten.

"In diesem Spiel hat der Videobeweis dem Schiedsrichter zwei-, dreimal geholfen, obwohl er es auch so gesehen hat", sagte FIFA-Präsident Gianni Infantino in der ARD. "Ich hoffe, wir können den Schiedsrichtern helfen, schwere Fehler zu vermeiden."

Zum ersten Mal wurde der so genannte "Video Assistant Referee" international beim Länderspiel zwischen Italien und Vize-Europameister Frankreich (1:3) Anfang September eingesetzt. In der Bundesliga wird der Videobeweis derzeit noch offline getestet.

Zur Saison 2017/18 soll der Videobeweis dann in der Bundesliga "online" gehen. Eine endgültige Entscheidung, ob der Videobeweis eingeführt wird, wird der International Football Association Board (IFAB) 2018 treffen.

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