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Germany v Czech Republic - 2018 FIFA World Cup Qualifier
Mario Götze will nicht mehr an der Zeit unter BVB-Coach Jürgen Klopp gemessen werden © Getty Images

Mario Götze hält die Diskussion um den "alten Mario" für Unsinn und denkt stattdessen an die Zukunft. Er habe sich in den letzten Jahren konstant weiterentwickelt.

Dem WM-Helden Mario Götze geht die Frage nach dem "alten" Mario zunehmend auf die Nerven.

"Diese Diskussion halte ich für absoluten Quatsch. Soll ich mich jetzt wieder zum 18-Jährigen machen?", sagte der 24-Jährige von Borussia Dortmund der Bild-Zeitung und betonte: "Jeder Fußballspieler entwickelt sich weiter - diesen alten Mario Götze wird es nicht mehr geben."

Götze war im Sommer von Rekordmeister Bayern München zum BVB zurückgekehrt, wo er immer wieder Vergleiche zu seinen ersten Bundesliga-Jahren bei den Westfalen (2009 bis 2013) zu hören bekommt.

"Ich habe inzwischen fast 60 Länderspiele, sechs Jahre Erfolg bei Bayern und Dortmund gehabt, bin fünfmal Meister geworden - das sind Fakten", sagte Götze zu seiner Entwicklung.

Der Torschütze aus dem WM-Finale 2014 gegen Argentinien (1:0 n.V.) betonte, er habe sich konstant weiterentwickelt. "In München habe ich viel dazugelernt, habe mit Weltklassespielern gespielt, bin gereift und habe auch aus Rückschlägen gelernt. Insgesamt war ich in München glücklich und bin es jetzt in Dortmund auch", sagte Götze.

Lobende Worte fand Götze derweil für seinen ehemaligen Nationalmannschaftskollegen Miroslav Klose, der derzeit als Trainer-Azubi beim DFB-Team arbeitet.

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"Er ist ein großes Vorbild für mich. Ich habe es genossen, mit ihm zu spielen und finde es super, dass er jetzt in neuer Funktion wieder dabei ist. Von seinem sportlichen Geist und seiner Fairness können wir alle lernen", sagte er.

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