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Präsident Reinhard Grindel verteidigt das Vorgehen des Deutschen Fußball-Bundes in der Aufarbeitung der Affäre um die Vergabe der Weltmeisterschaft 2006.

Präsident Reinhard Grindel hat die Rolle des DFB bei der Aufarbeitung der WM-Affäre verteidigt.

"Es gibt keinerlei Anzeichen, dass die WM gekauft wurde. Alles, was wir im DFB zur Aufklärung beitragen konnten, haben wir gemacht", sagte Grindel im Volkswagen Doppelpass auf SPORT1.

Der 55-Jährige verwies auf den externen Untersuchungsbericht der Wirtschaftskanzlei Freshfields.

"Wir wissen, dass die 6,7 Millionen Euro bei Mohamed Bin-Hammam in Katar gelandet sind. Was der mit dem Geld gemacht hat, sagt er uns nicht. Jetzt sind die Staatsanwaltschaften am Zug. Was wir haben machen können, haben wir gemacht", sagte Grindel.

Bei dem Freshfields-Bericht sei es um die Enthüllungen des Spiegel zur möglicherweise gekauften Vergabe der WM 2006 nach Deutschland gegangen und "nicht um die Werbeverträge von Herrn Beckenbauer", so Grindel weiter: "Leute, die in der Schweiz oder Katar sitzen und möglicherweise wissen, was mit den 6,7 Millionen Euro passiert ist, können wir nicht zu einer Aussage zwingen."

Der DFB könne derzeit keine weiteren Untersuchungen durchführen, da die Akten seit einem Jahr bei der Staatsanwaltschaft in Frankfurt liegen, erklärte Grindel: "Wir tun alles, was wir können, aber wir sind nicht die Staatsanwaltschaft oder der Emir aus Katar."

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