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Polizei
DFB-Sicherheitsbeauftragter Hendrik Große Lefert rechnet mit deutscher Polizei bei der WM © Getty Images

Der DFB rechnet bei der WM 2018 mit der Unterstützung durch deutsche Polizeikräfte. Beim Confed Cup fürchtet der Sicherheitsbeauftragte keine Krawalle.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) setzt auf die Unterstützung deutscher Polizeikräfte bei der WM 2018 in Russland.

Beim am Samstag beginnenden FIFA Confederations Cup (LIVE auf SPORT1) werden deutsche Beamte hingegen fehlen.

"Deutschland wäre bei einer Anforderung bereit gewesen, durch eine Polizeidelegation zu unterstützen, aber man muss wohl auch respektieren, dass der Organisator die Notwendigkeit für sich abschätzt", sagte der DFB-Sicherheitsbeauftragte Hendrik Große Lefert dem SID.

Für die Weltmeisterschaft im nächsten Jahr hat Große Lefert aber eindeutige Vorstellungen: "Für die WM 2018 ist unsere klare Erwartungshaltung als Gastverband, dass eine gut aufgestellte deutsche Polizei-Delegation angefordert wird."

Beim Confed Cup rechnet Große Lefert nicht mit Ausschreitungen. "Das hat verschiedene Gründe bis hin zu der Tatsache, dass ein potenzieller Täter das Entdeckungsrisiko beim Confed Cup scheut, um nicht die größere Plattform der WM zu verpassen. Daher ist der Confed Cup für Störaktionen eher nicht im Fokus", sagte der DFB-Sicherheitsbeauftragte.

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