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Shkodran Mustafi hat seinen WM-Traum noch nicht aufgegeben © Getty Images

Der Weltmeister hält trotz der Nicht-Nominierung bei den letzten Länderspielen an seinem WM-Traum fest. Mut macht ihm die Leistung beim FC Arsenal.

Weltmeister Shkodran Mustafi hat seinen Traum von der WM 2018 trotz der Nicht-Berücksichtigung für die jüngsten Qualifikationsspiele noch lange nicht aufgegeben.

Er denke zwar noch nicht täglich an das Turnier in Russland, grundsätzlich wisse er aber, worauf es ankomme. "Hier bei Arsenal in der Liga und in den internationalen Spielen immer seine Leistung zeigen, der Rest kommt dann von alleine", sagte der 25-Jährige.

Enttäuschung über Nicht-Nominierung

Mustafi war von Bundestrainer Joachim Löw für die Begegnungen in Tschechien (2:1) und gegen Norwegen (6:0) als einer von vier Confed-Cup-Siegern nicht nominiert worden. Die Entscheidung war auch deshalb eine Überraschung, weil die beiden Weltmeister Jerome Boateng und Benedikt Höwedes ebenfalls fehlten.

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"Klar wäre ich gerne dabei gewesen, aber auch so war das jetzt in Ordnung für mich", so der Arsenal-Profi. Zum Saisonstart habe er nach der Mini-WM noch einen kleinen Trainingsrückstand gehabt. Das sei aber jetzt vorbei.

Steigende Leistungskurve bei Mustafi

"Die Länderspielpause konnte ich optimal für mich nutzen, um individuell an mir zu arbeiten. Jetzt fühle ich mich wieder topfit und kann von mir behaupten, dass ich wieder bei 100 Prozent stehe."

Am vergangenen Wochenende stellte Mustafi sein Können beim 0:0 gegen den FC Chelsea unter Beweis. "Es war ein sehr ordentliches Spiel von uns. Wir hatten sogar die Chancen zu gewinnen und haben defensiv sehr wenig zugelassen", so der Weltmeister.

Schlechter Start mit Arsenal

Mit dem FC Arsenal läuft es derzeit allerdings durchwachsen. Die Gunners holten nur sieben Punkte in fünf Spielen. Die Leistung gegen den amtierenden Meister Chelsea stimme ihn allerdings optimistisch, sagte Mustafi.

Ein wichtiger Faktor für die verbesserte Leistung ist laut dem England-Legionär auch Teamkollege Per Mertesacker. "Auch wenn er nicht jedes Spiel bestreitet, hilft uns Per täglich im Training mit seiner Erfahrung. Im Mai im FA-Cup-Finale hat auch jeder gesehen, dass er es noch immer drauf hat."

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