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Die Tage von Guus Hiddink als Nationaltrainer der Niederlande sind wohl gezählt. Oranje schrammt gegen die Türkei nur haarscharf an einer Pleite vorbei und muss weiter zittern.

Die Tage von Guus Hiddink als Bondscoach der niederländischen Nationalmannschaft scheinen gezählt zu sein.

Gegen die Türkei kam die Elftal über ein enttäuschendes 1:1 (0:1) nicht hinaus und muss weiterhin um die Qualifikation für die EM 2016 in Frankreich zittern.

Der Schalker Bundesliga-Profi Klaas-Jan Huntelaar bewahrte den WM-Dritten durch sein Ausgleichstor in der Nachspielzeit vor einem Debakel.

Denn die Türken (5 Punkte) trennen in der Tabelle der Gruppe A weiterhin nur zwei Zähler von Oranje auf Platz drei.

"Am Ende kann dieser verdiente Punkt für uns vielleicht sogar entscheidend sein. Die Türkei hat ein gutes Spiel gemacht. Sie haben eine gute Mannschaft mit großer individueller Qualität und werden in dieser Gruppe häufig unterschätzt", sagte Hiddink dem TV-Sender NOS.

Der 68-Jährige zeigte sich aber auch selbstkritisch und gab zerknirscht zu: "Wir haben natürlich nicht unser bestes Spiel gemacht."

Spitzenreiter bleibt Tschechien (13), trotz des 1:1 (0:1) gegen Lettland, vor Island (12), das souverän mit 3:0 (2:0) in Kasachstan gewann.

Den Führungstreffer für die Türken erzielte Burak Yilmaz (37.).

Erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit gelang Huntelaar, der einen Fernschuss von Wesley Sneijder eine entscheidende Richtungsänderung gab, der Ausgleich für die Gastgeber, bei denen der in der 63. Minute eingewechselte Wolfsburger Bas Dost sein Debüt feierte.

"Wir waren dominant, haben aber zu wenig daraus gemacht und das ist unsere eigene Schuld. In der zweiten Hälfte haben wir mit Bas Dost dann offensiver gespielt. Leider fiel der Ausgleich zu spät, um das Spiel noch zu gewinnen", meinte Sneijder.

Für die kommenden Aufgaben ist der Routinier dennoch zuversichtlich: "Wir wussten vorher, dass es ein schwieriges Rennen wird. Zum Glück halten wir die Türkei durch das Remis weiter hinter uns. Ich bin mir nach wie vor sicher, dass wir uns für die EM qualifizieren werden."

Für den lettischen Führungstreffer in der Begegnung in Prag sorgte Aleksejs Visnakovs (30.).

Doch in der 90. Minute beendete der eingewechselte Vaclav Pilar mit dem 1:1 den Traum der Letten vom ersten Sieg.

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