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Ruud Gullit als Botschafter von Laureus
Ruud Gullit wurde 1988 Europameister © Getty Images

Der ehemalige niederländische Star Ruud Gullit macht sich große Sorgen um eine erfolgreiche EM-Qualifikation seiner Nachfolger in der Nationalmannschaft von Oranje.

"Ich hoffe, dass wir noch die Kurve kriegen. Wenn wir in der Qualifikation ausscheiden würde, wäre das wirklich peinlich. Vor allem, weil diesmal sogar Drittplatzierte qualifiziert sind", sagte der 52-Jährige, der die Niederlande 1988 in Deutschland zum einzigen großen Titel geführt hat, auf einer Pressekonferenz als Laureus-Botschafter in Shanghai.

"Wir haben im Moment keine einfache Phase. Wir müssen eine neue Balance finden", äußerte Gullit weiter: "Wir denken immer nur offensiv und vergessen manchmal zu verteidigen."

Bei der WM habe man schon nur deshalb das Halbfinale erreicht, weil der damalige Bondscoach Louis van Gaal die Taktik geändert und die Superstars Robin van Persie und Arjen Robben "durch ihre individuelle Klasse vieles überlagert haben".

Bayern-Star Robben ist grundsätzlich auch Gullits größte Hoffnung für die Niederlande, die in der Quali-Gruppe A nach fünf Spielen nur Rang drei belegt, mit bereits fünf Punkten Rückstand auf den Tabellenzweiten Island: "Arjen war zuletzt auf der Höhe seiner Leistungsfähigkeit. Das lag auch daran, dass er lange Zeit nicht verletzt war. Und das wird auch in Zukunft das Wichtigste sein."

Robben leidet seit drei Wochen an einem Bauchmuskelriss.

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