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Pascal Garibian (l.) boykottiert die Vollversammlung der französischen Gewerkschaft © Getty Images

Frankreich droht nach den Tumulten um die Equipe Tricolore der nächste Skandal: Es geht dabei um gravierende Verstöße gegen die Neutralität einiger Schiedsrichter.

Es kracht zwischen der französischen Schiedsrichtergewerkschaft, in der 98 Prozent der Referees im Profifußball organisiert sind, und den Schiedsrichter-Aufsehern im Verband.

Der Vorsitzende der Schiedsrichter-Kommission Eric Borghini und der Vorsitzende der Technischen Kommission, Pascal Garibian, haben die Einladung zur Teilnahme an der Vollversammlung der Gewerkschaft verweigert.

Sie werfen zwei Schiedsrichtern gravierende Verstöße gegen die Neutralität vor. Einer hatte nach einem Spiel um eine Unterschrift auf ein Marseille-Trikot gebettelt.

Ein anderer hatte einen Bordeaux-Spieler eindeutig beleidigt.

Nachdem Frankreich schon bei der WM in Brasilien keinen Schiedsrichter stellte, befürchtet der Verband nun, dass die Europäische Fußball-Union (UEFA) auch bei der EM 2016 im Heimatland keinen französischen "Schwarzkittel" berücksichtigt.

Betragen und Leistungen (Fehlentscheidungen im Liga-Betrieb) sind eindeutig zu schlecht.

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