vergrößernverkleinern
CRISTIANO RONALDO (Portugal)
Cristiano Ronaldo trägt seit 2003 das Trikot der portugiesischen Nationalmannschaft © Getty Images

Jerewan - Cristiano Ronaldo hat die portugiesische Nationalmannschaft im Alleingang zum Sieg in der EM-Qualifikation geschossen und einmal mehr seine Ausnahmestellung untermauert.

Cristiano Ronaldo hat seinen Status als einer der besten Stürmer der Welt einmal mehr untermauert.

Der Weltfußballer von Real Madrid sicherte als Kapitän der portugiesischen Nationalmannschaft mit einem Dreierpack (29., Foulelfmeter, 55. und 58.) im Alleingang den 3:2-Erfolg in Jerewan gegen Gastgeber Armenien.   

Portugal steuert damit als Tabellenführer weiter auf Kurs in Richtung EURO 2016 in Frankreich.

"Außergewöhnlich und spektakulär"

"Das war ein außergewöhnlicher und spektakulärer Moment für uns", sagte Ronaldo in einer Videobotschaft auf seiner Facebook-Seite, "wir haben einen wichtigen Schritt in der Qualifikation zurückgelegt."   

Wie sehr die Iberer vom 30-Jährigen in der EM-Ausscheidung abhängen, belegt die Statistik.

Ohne Ronaldos Tore hätte Portugal sieben Punkte weniger auf dem Konto (fünf statt zwölf), von den sieben portugiesischen Treffern in der EM-Quali erzielte er fünf und erhöhte seine Quote im Nationaltrikot durch seinen Dreierpack auf 55 in 120 Länderspielen.   

Der Wunsch nach Unterstützung

Nach jedem Tor deutete Ronaldo mit dem Finger auf sein Ohr, so als wolle er sich noch lautstärkere Unterstützung der wenigen portugiesischen Fans in Jerewan wünschen oder als Hinweis auf die Kritiker, die ihn nach der für Real enttäuschenden Saison in die Mangel genommen hatten.   

Portugal ist in der Gruppe I weiterhin mit zwölf Zählern Spitzenreiter vor Dänemark, das sich 2:0 (1:0) gegen Serbien durchsetzte.

Ronaldos Supershow

Die Supershow von Ronaldo übertünchte allerdings auch einige Schwächen der Gäste.

Die taten sich über weite Strecken schwer und musste am Ende sogar zittern. Nach einer Gelb-Roten Karte für Thiago (62.) mussten die Iberer fast eine halbe Stunde in Unterzahl auskommen.   

Ausgerechnet der Dortmunder Henrikh Mkhitaryan verursachte nach einem Foul an Joao Moutinho den Strafstoß, den Ronaldo zum Ausgleich nutzte.

In der zweiten Hälfte war der 30-Jährige dann nicht mehr zu stoppen, einmal spitzelte er den Ball über den Torhüter, beim 3:1 war er mit einem fulminanten Fernschuss erfolgreich.

Die Führung für Armenien hatte Marcos Pizzelli erzielt (14.), zudem traf Hrajr Mkojan (72.).

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel