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Dem kroatischen Verband droht nach dem Hakenkreuz-Skandal eine Geldstrafe
Dem kroatischen Verband droht nach dem Hakenkreuz-Skandal eine Geldstrafe © getty

Nach dem Eklat beim EM-Qualifikationsspiel gegen Italien ermittelt die Polizei gegen den kroatischen Verband und zwei hochrangige Funktionäre. Es drohen harte Strafen.

Im Hakenkreuz-Skandal der EM-Qualifikation sind gegen den kroatischen Verband HNS und zwei hohrangige Offizielle Klagen von der Polizei eingereicht worden.

Dem Verband droht eine Geldstrafe in Höhe von umgerechnet rund 33.000 Euro.

Die Einzelpersonen, bei denen es sich um Generaldirektor Damir Vrbanovic und Sicherheitschef Zoran Cvrk handeln soll, müssen mit Geldbußen von rund 6500 Euro rechnen. Das berichtet die staatliche Nachrichtenagentur HINA.

Kroatische Fans hatten den Rasen vor dem Spiel gegen Italien (1:1) am 12. Juni in Split so mit Chemikalien präpariert, dass sich ein viele Meter großes Hakenkreuz abzeichnete.

Dennoch wurde das Spiel angepfiffen und auch nach der Halbzeitpause fortgesetzt, in der Stadionmitarbeiter versucht hatten, das Symbol zu entfernen.

Kroatien droht als Wiederholungstäter eine harte Strafe. Das Heimspiel gegen die Italiener hatte vor leeren Rängen stattgefunden, weil kroatische Fans bereits gegen Norwegen Ende März (5:1) rassistisch ausfällig geworden waren.

Die Europäische Fußball-Union UEFA hat ein Disziplinarverfahren gegen den HNS eingeleitet, der Vorwurf lautet "rassistisches Verhalten".

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