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Dem kroatischen Verband droht nach dem Hakenkreuz-Skandal eine Geldstrafe
Das letzte Wort im Hakenkreuz-Skandal ist noch nicht gesprochen © getty

Der kroatische Verband HNS hat Einspruch gegen den im Zuge des Hakenkreuz-Skandals in der EM-Qualifikation verhängten Punktabzug eingelegt.

Eine Anhörung im September soll Klarheit in der Angelegenheit schaffen, bis dahin bekommt Kroatien den aberkannten Punkt vorerst wieder gutgeschrieben.

Durch den Einspruch übernahm das Team des ehemaligen Bundesligaspielers Niko Kovac in der Gruppe H mit 15 Punkten die Tabellenführung von Italien. Am Donnerstag waren die Kroaten gegen Außenseiter Aserbaidschan nicht über ein 0:0 hinausgekommen.

Vor dem Spiel gegen Italien (1:1) im Juni hatten kroatische Fans den Rasen im Poljud-Stadion in Split so mit Chemikalien präpariert, dass sich ein viele Meter großes Hakenkreuz abzeichnete.

Neben dem Punktabzug war Kroatien zudem zu zwei "Geisterspielen" sowie einer Geldstrafe in Höhe von 100.000 Euro verurteilt worden.

Bereits das Heimspiel gegen die Squadra Azzurra hatte vor leeren Rängen stattgefunden, weil kroatische Fans bereits gegen Norwegen Ende März (5:1) rassistisch ausfällig geworden waren. 

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