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Danny Blind ist seit Juli Bondscoach
Danny Blind ist seit Juli Bondscoach © Getty Images

Trotz des Debakels in der Türkei und des drohenden Scheiterns in der EM-Qualifikation will der 54-Jährige im Amt bleiben. Der niederländische Verband steht hinter ihm.

Bondscoach Danny Blind muss sich trotz des blamablen Auftritts der niederländischen Nationalmannschaft in der EM-Qualifikation keine Sorgen um seinen Job machen.

"Ich stehe vollständig hinter ihm und seinem Betreuerteam", sagte Bert van Oostveen, Direktor des nationalen Verbandes KNVB, nach dem 0:3 in der Türkei, durch das der Europameister von 1988 kaum noch Chancen auf die Teilnahme an der EURO 2016 in Frankreich hat.

Blind, erst seit dem 1. Juli im Amt, denke selbst "keine Sekunde" über einen freiwilligen Rücktritt nach. "Ich denke noch immer, dass wir ausreichend Qualität haben", sagte er.

Die Türkei, die die Niederlande auf den vierten Platz der Gruppe A verdrängt hat, müsse noch gegen Tschechien und Island spielen, die beide bereits qualifiziert sind.

"Aber wir haben es nicht mehr selbst in der Hand, das ist schlimm", sagte Blind.

"Letztendlich wird es auf dem Feld entschieden", sagte van Oostveen: "Aber eins ist klar: Wenn man nicht zu den besten 24 Ländern Europas gehört, dann ist das sehr schlecht für das Image."

Um doch noch nach Frankreich zu fahren, muss die Elftal mindestens Dritter werden - und auch dann stünden noch zwei Playoff-Partien gegen einen weiteren Gruppendritten an.

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