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Nach 17 Jahren qualifiziert sich Österreich wieder sportlich für ein Großereignis. Beim entscheidenden letzten Sieg überzeugen die Bundesliga-Profis - vor allem David Alaba.

Österreichs Nationalmannschaft hat sich auf beeindruckende Weise erstmals sportlich für eine Europameisterschaft qualifiziert.

Das Team um Bayern Münchens David Alaba setzte sich am Dienstag bei Verfolger Schweden mit 4:1 (2:0) durch und ist auf dem Weg zur EURO 2016 in Frankreich mit nun 22 Punkten nicht mehr von Rang eins der Qualifikationsgruppe G zu verdrängen.

Russland (14) schob sich derweil durch ein erwartetes 7:0 (3:0) in Liechtenstein auf Rang zwei vor, der ebenfalls zur EM-Teilnahme berechtigen würde. Schweden (12) rutschte durch die bittere Niederlage vorerst auf Playoff-Rang drei ab und hat die direkte Qualifikation nicht mehr selbst in der Hand.

Montenegro (11) wahrte durch ein 2:0 (1:0) in der Republik Moldau seine Chancen auf ein Ticket für die EM.

Im schwedischen Solna standen fünf Bundesliga-Profis in Österreichs Startelf.

Alaba brachte die Mannschaft von Trainer Marcel Koller früh per Foulelfmeter in Führung (9.), Bremens Zlatko Junuzovic war im Strafraum unfair gestoppt worden.

Die weiteren Tore erzielten Martin Harnik (38./88.) vom VfB Stuttgart und Stürmer Marc Janko (77.). Superstar Zlatan Ibrahimovic (90.+1) gelang noch der Ehrentreffer.

Bei der bislang einzigen Endrundenteilnahme hatte Österreich 2008 als Co-Gastgeber automatisch Startrecht. Zuletzt hatte sich Österreich für die Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich qualifiziert.

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