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Albanien ist in Frankreich erstmals bei einer EM vertreten © Getty Images

Albanien schnappt den tatenlos zusehenden Dänen noch das Ticket nach Frankreich weg - und feiert Premiere bei einem großen Turnier. Auch Rumänien jubelt.

Polen mit dem neuen Rekord-Stürmer Robert Lewandowski, Rumänien und Albanien als vierter Debütant nach Island, Nordirland und Wales haben sich am Sonntag für die EM 2016 qualifiziert.

Während sich die Polen durch ein 2:1 (2:1) im Duell mit Verfolger Irland Platz zwei hinter Weltmeister Deutschland sicherten, machte Rumänien mit einem 3:0 (2:0) auf den Faröern sowie Albanien durch ein 3:0 (2:0) in Armenien die Teilnahme an der EM in Frankreich perfekt.

Rumänien und Albanien als vierter Debütant nach Island, Nordirland und Wales haben sich am Sonntag für die Fußball-EM 2016 qualifiziert.

Ungarn mit dem deutschen Nationaltrainer Bernd Storck bleibt nach dem 3:4 (1:1) in Griechenland nur Platz drei und damit ebenso wie den spielfreien Dänen noch die Chance über die Playoff-Runde.

Niederlande zittern

Am Samstag hatten bereits drei weitere Nationen das EM-Ticket gelöst. (SERVICE: Die Quali-Tabellen)

Belgien qualifizierte sich durch einen 4:1-Pflichtsieg beim Fußball-Zwerg Andorra, der viermalige Weltmeister Italien durch ein 3:1 in Aserbaidschan und auch Wales ist trotz einer 0:2-Niederlage in Bosnien-Herzegowina erstmals bei einer EM-Endrunde dabei.

Der WM-Dritte Niederlande muss dagegen trotz eines glanzlosen 2:1-Erfolgs in Kasachstan auf ein Fußball-Wunder hoffen, weil Konkurrent Türkei durch das 2:0 in Tschechien und den Vorsprung auf die nur viertplatzierten Holländer damit bei zwei Punkten hielt.

Lewandowski stellt Rekord ein

In Warschau glich Jonathan Walters (16.) Polens Führungstreffer durch Grzegorz Krychowiak (13.) zunächst per Elfmeter aus.

Dann traf Topstürmer Robert Lewandowski (42.) vom FC Bayern, stellte mit seinem 13. Treffer den Tor-Rekord in der EM-Qualifikation des Nordiren David Healy ein und sicherten seinem Land die vierte EM-Teilnahme

Ein Eigentor von Armeniens Kamo Hovhannisyan (9.) hatte Albanien in Jerewan in Führung gebracht. Berat Xhimshiti (23.) erhöhte und Armando Sadiku (76.) besorgte den Endstand. (SERVICE: Der Spielplan)

Auch Stuttgarts Maxim trifft

Bei Rumäniens Pflichtsieg auf den Färöern war Stürmer Constantin Budescu mit zwei Treffern (4./45.) der Matchwinner und ebnete in Torshavn so den Weg zum fünften EM-Ticket nach 1984, 1996, 2000 und 2008.

Der Stuttgarter Alexandru Maxim sorgte fünf Minuten nach seiner Einwechslung für den Endstand (83.).

Beim wilden Schlagabtausch in Piräus war Griechenland um Abwehrchef Sokratis von Borussia Dortmund durch den Augsburger Kostas Stafylidis in Führung gegangen (5.).

Storck und Ungarn sitzen nach  

Ungarn mit dem deutschen Nationaltrainer Bernd Storck drehte durch Gergo Lovrencsics (26.) und Krisztian Nemeth (54./76.) die Partie, doch Panagiotis Tachtsidis (57.), Kostas Mitroglu (79.) und Panagiotis Kone (88.) schossen die Gastgeber zum Sieg.

Das bereits qualifizierte Portugal siegte derweil ohne etliche Stammspieler zum Abschluss 2:1 (1:0) in Serbien.

Nani (5.) hatte den Gruppensieger in Führung gebracht, der Ex-Kölner Toran Tosic glich aus (65.), Joao Moutinho erzielte den Siegtreffer (78.).

Portugal siegt mit B-Elf

Nordirland kam nach gelöstem EM-Ticket nur zu einem 1:1 (1:0) in Finnland. Nach der Führung durch Craig Cathcart (31.) glich Paulus Arajuuri (88.) für die Gastgeber aus.

Das bereits qualifizierte Portugal siegte derweil ohne etliche Stammspieler zum Abschluss 2:1 (1:0) in Serbien.

Nordirland kam nach gelöstem EM-Ticket nur zu einem 1:1 (1:0) in Finnland und Schottland schlug in der Deutschland-Gruppe D zum Abschluss Tabellenschlusslicht Gibraltar 6:0 (2:0).

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