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Robert Lewandowski (r.) im Duell mit John O'Shea
Robert Lewandowski (r.) will seinen Lauf auch gegen Irland fortsetzen © Getty Images

Zittern vor Robert Lewandowski: Vor dem Duell gegen Polen um ein direktes Ticket für die Europameisterschaft 2016 in Frankreich fürchtet die irische Nationalmannschaft allen voran den derzeit überragenden Torjäger des deutschen Rekordmeisters Bayern München.

"Polen war bislang sehr stark, und mit Lewandowski haben sie einen der besten Spieler der Welt in ihren Reihen", sagte Irlands Nationaltrainer Martin O'Neill vor dem Duell der punktgleichen Teams (beide 18) am Sonntagabend in Warschau.

Der Sieger qualifiziert sich direkt für die Euro, der Unterlegene muss aller Wahrscheinlichkeit nach in die Playoff-Runde.

Beim ersten Vergleich im März in Irland hatten sich die beiden Teams 1:1 getrennt, "es reicht also ein Unentschieden mit vielen Toren. Aber wir wollen versuchen, das Spiel zu gewinnen", sagte O'Neill.

In Dublin hatte der Ex-Kölner Slawomir Peszko den einzigen Treffer für die Polen erzielt. Den "Boys in Green" war es seinerzeit gelungen, Stürmerstar Lewandowski weitgehend vom eigenen Tor fernzuhalten - von seiner aktuellen Galaform war der 26-Jährige damals aber ein gutes Stück entfernt.

14 Treffer in den letzten fünf Pflichtspielen stehen für den Torjäger derzeit zu Buche - erst am Donnerstag rettete er den Polen mit einem Doppelpack ein 2:2 in Glasgow gegen Schottland. "Es ist egal, wer die Tore macht. Ich würde all meine Treffer abgeben, wenn wir uns für Frankreich qualifizieren", sagte der Torjäger.

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