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FBL-EURO-2016-ESP-LUX
Alvaro Morata traf im letzten Champions-League-Finale für Juventus Turin zum zwischenzeitlichen Ausgleich gegen Barcelona © Getty Images

Spanien macht gegen Luxemburg die EM-Teilnahme klar, Stürmer Morata muss mit einer schweren Verletzung raus. Auch David Silva leidet. Die Slowakei vermasselt den Matchball.

Titelverteidiger Spanien hat sich erwartungsgemäß, aber mit mehr Mühe als erwartet vorzeitig für die Europameisterschaft 2016 in Frankreich (10. Juni bis 10. Juli) qualifiziert - und das EM-Ticket teuer bezahlt.

Stürmer Alvaro Morata von Juventus Turin zog sich beim 4:0 (1:0) im Qualifikationsspiel gegen Luxemburg eine schwere Unterschenkelverletzung zu, wie mehrere Medien übereinstimmend berichten.

Erste Befürchtungen, dass es sich um einen Wadenbeinbruch handeln könnte, bestätigten sich bei einer ersten Untersuchung im Krankenhaus nicht. Der 22-Jährige wurde nach 33 Minuten auf einer Trage verletzt vom Feld gebracht.

Auch David Silva verletzt

Auch David Silva musste frühzeitig raus. Beim Offensivmann von Manchester City besteht der Verdacht auf einen verstauchten Knöchel.

Spain v Luxembourg - UEFA EURO 2016 Qualifier
David Silva musste nach dieser rüden Attacke verletzt vom Feld © Getty Images

Der dreimaligen Champion Spanien machte mit dem 4:0 in Logrono gegen Außenseiter Luxemburg am vorletzten Spieltag mit 24 Punkten den Sieg in der Gruppe C perfekt.

Santi Cazorla (42./85.) und Paco Alcacar (67., 80.) trafen jeweils doppelt für die Furia Roja, die sich zum zehnten Mal insgesamt und zum sechsten Mal in Folge die Teilnahme an einer EM-Endrunde sicherte.

Slowakei vergibt Matchball

Im Kampf um das zweite Direktticket nach Frankreich hat die Slowakei ihren Matchball vergeben.

In Zilina verlor das Team um Neapel-Star Marek Hamsik 0:1 (0:1) gegen Weißrussland und muss um die erste EM-Teilnahme zittern, weil die Ukraine durch das 2:0 (0:0) in Mazedonien nach Punkten (19) gleichzog.

Vor dem letzten Spieltag hat die Slowakei aber den Trumpf des gewonnenen Direkt-Vergleichs gegen den Co-Gastgeber der letzten Euro in Händen. Ein Sieg in Luxemburg würde den Slowaken genügen. Den beiden Rivalen ist zumindest die Teilnahme an den Playoff bereits sicher.

Die Slowakei wurde in Zilina durch den Treffer des Weißrussen Stanislaw Drahun (34.) vorläufig aus allen Träumen gerissen, Eugen Selesnijow (59./Foulelfmeter) und Artem Krawets (87.) schossen die Ukraine zum Big Point.

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