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Joachim Löw will in Frankreich Europameister werden - oder zumindest ins Finale kommen. Im Falle des Misserfolgs will er selbst über seine Zukunft entscheiden.

Bundestrainer Joachim Löw will im Falle eines möglichen künftigen Misserfolges selbst über seinen Abschied vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) entscheiden.

"Ich kann Ihnen versichern, dass ich niemanden brauche, der mir eines Tages sagt, dass ich nicht mehr der Richtige für diesen Job bin", sagte der 55-Jährige der Zeit.

Seit 2006 ist Löw Bundestrainer, sein Vertrag läuft bis zur WM 2018 in Russland. Und der Weltmeistercoach hat noch viel vor. "Ich will auf Dauer mit der Mannschaft die Nummer eins bleiben", sagte er, und: "Hoffentlich ist bald wieder Turnierstart." Die EM in Frankreich, für die die DFB-Elf am Freitag (ab 20.30 Uhr im LIVETICKER) im Finalstadion Paris gegen den Gastgeber einen Testlauf absolviert, beginnt am 10. Juni (bis 10. Juli).

Löw hat bereits konkrete Pläne für die EM, denkt langfristig aber auch schon an den Confed Cup 2017 in Russland sowie die WM dort im Jahr darauf. Welche Pläne wollte er jedoch nicht verraten, nur so viel: "Wir haben konkrete sportliche Vorstellungen, und die werden wir umsetzen, seien Sie beruhigt."

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