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VfL Wolfsburg v 1899 Hoffenheim - Bundesliga
Felix Brych wurde in Deutschland zum Schiedsrichter des Jahres gekürt. © Getty Images

Die UEFA nominiert Deutschlands Schiedsrichter des Jahres für die Europameisterschaft im kommenden Jahr. Für Brych ist es in seiner Karriere das dritte große Turnier.

Deutschlands Schiedsrichter des Jahres fährt zur Europameisterschaft 2016.

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) nominierte am Dienstag Felix Brych (München) zusammen mit dessen Assistenten Mark Borsch (Mönchengladbach) und Stefan Lupp (Zossen) für das Turnier in Frankreich (10. Juni bis 10. Juli).

"Wir freuen uns sehr über die EM-Nominierung und werden uns nächstes Jahr gewissenhaft vorbereiten, um in Frankreich ordentliche Leistungen abzuliefern", sagte Brych bei DFB.de (Der EM-Spielplan).

Der 40-Jährige ist seit 1999 Unparteiischer auf DFB-Ebene, seit 2004 Bundesliga-Schiedsrichter und seit 2007 Referee des Weltverbands FIFA.

Brych hatte die DFB-Schiedsrichter bei den Olympischen Spielen 2012 in London vertreten, bei der WM 2014 in Brasilien kam er bei zwei Spielen zum Einsatz.

In Frankreich könnte Brych von der Torlinientechnik unterstützt werden - eine Entscheidung will das UEFA-Exekutivkomitee im kommenden Januar fällen. In Deutschland hatte Brych die Diskussion über das technische Hilfsmittel mit dem zu Unrecht gegebenen "Phantomtor" von Bayer Leverkusens Stefan Kießling im Jahr 2013 ausgelöst.

Auf dem Weg nach Frankreich absolvieren Brych und seine Assistenten noch mehrere Kurse und Trainingslager. Ende Januar geht es für die Assistenten nach Zypern (26. bis 28. Januar), vom 1. bis zum 5. Februar findet der jährliche Winterkurs mit sämtlichen UEFA-Eliteschiedsrichtern statt. Vom 18. bis 22. April steht der direkte Vorbereitungskurs mit Fitnesstests auf dem Programm. Los geht das EURO-Abenteuer für die Schiedsrichter am 6. Juni.

Die 18 Unparteiischen für die 51 EURO-Spiele in der Übersicht:

Martin Atkinson (England), Felix Brych (Deutschland), Cüneyt Çakir (Türkei), Mark Clattenburg (England), William Collum (Schottland), Jonas Eriksson (Schweden), Ovidiu Hategan (Rumänien), Sergei Karasew (Russland), Viktor Kassai (Ungarn), Pavel Královec (Tschechische Republik), Björn Kuipers (Niederlande), Szymon Marciniak (Polen), Milorad Maži (Serbien), Svein Moen (Norwegen), Nicola Rizzoli (Italien), Damir Skomina (Slowenien), Clément Turpin (Frankreich), Carlos Velasco Carballo (Spanien)

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