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Belgien um Marouane Fellaini (M.) verliert in Portugal
Belgien um Marouane Fellaini (M.) verliert in Portugal © Getty Images

Eine Woche nach den Terroranschlägen in Brüssel zeigt sich der Weltranglistenerste noch nicht in EM-Form. Vor dem Anpfiff wird mit verschiedenen Aktionen der Opfer gedacht.

In einem EM-Härtetest mit sehr trauriger Vorgeschichte hat Belgiens Nationalmannschaft eine Niederlage kassiert.

Im ersten Länderspiel nach den Terroranschlägen in Brüssel unterlagen die Roten Teufel in Portugal mit 1:2 (0:2), der Weltranglistenerste zeigte sich dabei noch nicht in EM-Form.

Die Begegnung hätte eigentlich in der belgischen Hauptstadt Brüssel ausgetragen werden sollen, war aber nach den Attacken mit über 30 Toten aus Sicherheitsgründen ins portugiesische Leiria verlegt worden.

In gedrückter Stimmung und nach einer Schweigeminute trafen Nani (20.) und Superstar Cristiano Ronaldo (40.) sowie der Belgier Romelu Lukaku (62.) in einem Duell zweier EM-Teilnehmer.

"Aushilfs-Gastgeber" Portugal präsentierte sich feinfühlig. A Bola, die führende Sporttageszeitung im Land, war am Dienstag mit einer in den belgischen Farben gehaltenen Titelseite und dem Schriftzug "Heute sind wir alle Belgier" erschienen.

Die Burg von Leiria war in den Farben Belgiens angestrahlt. Beim Aufwärmen trugen die Roten Teufel den Schriftzug "Im Gedenken an die Opfer von Brüssel" auf ihrer Kleidung.

Bei der EM trifft Mitfavorit Belgien in der schweren Gruppe E auf Italien, Schweden und Irland.

Portugal bekommt es in Gruppe F mit Island, Ungarn und Österreich.

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