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Österreich hat vor Beginn der EM noch Steigerungspotenzial. Gegen Malta reicht es nur mit Mühe zu einem Sieg. Unglücksrabe David Alaba sorgt ungewollt für Spannung.

Bayern Münchens David Alaba und Österreichs Nationalmannschaft haben sich im EM-Test gegen Malta zu einem Sieg gezittert.

Nach einem Slapstick-Eigentor von Verteidiger Alaba rettete das Team von Trainer Marcel Koller gegen den Fußballzwerg in Klagenfurt immerhin noch ein 2:1 (2:0) über die Zeit.

Unmittelbar vor der Verkündung des 23-köpfigen Aufgebots für die EM-Endrunde dominierten die mit aktuellen und ehemaligen Bundesliga-Spielern besetzten Österreicher zunächst. Ex-Bremer Marko Arnautovic brachte sein Team früh in Führung (4.), ehe Schalkes Alessandro Schöpf bei seinem Startelf-Debüt auf 2:0 erhöhte (14.).

Alaba patzt kurios

Alaba wurde erst in der zweiten Halbzeit für den Torschützen Schöpf eingewechselt und gefährdete den sicher geglaubten Sieg. Einen Pass von Torhüter Ramazan Özcan nahm Alaba auf Höhe des Elfmeterpunkts an. Nachdem er keine Anspielstation fand, drehte sich der Bayern-Star wieder in Richtung seines Keepers und wollte den Ball zum Schlussmann zurückspielen. 

Dieser hatte sich aber bereits lehrbuchmäßig neben dem Tor angeboten, so dass Alabas Zuspiel in der Mitte des Tores ins Netz trudelte.

Die Generalprobe vor dem EM-Auftakt gegen Ungarn am 14. Juni steigt nun am Samstag, wenn die Alpenkicker in Wien die Niederlande empfangen. In EM-Gruppe F kämpfen neben dem ungarischen Nachbarn noch Island und Portugal mit Österreich um den Einzug in die K.o.-Runde.

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