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Germany - Training & Press Conference
Reinhard Grindel beerbte Wolfgang Niersbach als DFB-Präsident © Getty Images

2024 soll die EM zum zweiten Mal nach 1988 in Deutschland stattfinden. Der DFB rechnet sich gute Chancen aus - solange die Vergabe mit rechten Dingen vonstatten geht.

DFB-Präsident Reinhard Grindel hofft auf eine Vergabe der EM 2024 ohne geheime Absprachen in Hinterzimmern.

"Es darf grundsätzlich nicht sein, dass die Vergabe der EM mit der Unterstützung eines bestimmten Kandidaten für die Wahl zum UEFA-Präsidenten verknüpft wird", sagte Grindel der Bild-Zeitung: "Es kann aus Sicht der UEFA nur so sein, dass am Ende die beste Bewerbung den Zuschlag bekommt."

Der DFB will ebenso wie ein Verbund der skandinavischen Länder das Europa-Turnier in acht Jahren ausrichten, bislang gilt der DFB als Favorit. Da die Europäische Fußball-Union (UEFA) im September einen neuen Präsidenten wählt, liegt zumindest der Verdacht nahe, dass die Kandidaten im Gegenzug für Stimmen Versprechungen mit Blick auf die EM-Vergabe machen könnten. 

"Es gibt genügend sachliche Argumente, die für uns sprechen. Wir haben die Infrastruktur, wir haben die Stadien und wir haben die Erfahrung, um eine sichere, begeisternde EM 2024 auszurichten", sagte Grindel.

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