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Lukasz Fabianski konnte den Kopfball von Eren Derdiyok parieren
Lukasz Fabianski konnte den Kopfball von Eren Derdiyok parieren © Getty Images

Die Schweiz ist den Polen vor allem in der Verlängerung klar überlegen, kommt aber nicht zum Siegtreffer. Besonders Eren Derdiyoks Kopfball bleibt hängen.

Es sollte wohl einfach nicht sein mit dem Viertelfinaleinzug für die Schweiz.

Die Eidgenossen schieden trotz insgesamt drückender Überlegenheit im Achtelfinale gegen Polen durch ein 4:5 im Elfmeterschießen aus. Nach 90 und 120 Minuten hatte es 1:1 gestanden.

Fast wären die Schweizer bereits in der regulären Spielzeit gescheitert, doch Xherdan Shaqiris Traumtor rettete das Team von Vladimir Petkovic in die Verlängerung. Doch dort belohnte sich die Schweiz nicht - im Gegenteil, das Unvermögen fand seinen Höhepunkt, Polen-Keeper Lukasz Fabianski wurde zudem zur unüberwindbaren Hürde.

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9:1 Schüsse lautete die deutliche Bilanz zu Gunster der "Nati" in der Extrazeit, besonders Eren Derdiyok wird neben dem Elfer-Fehlschützen Granit Xhaka wohl schlecht träumen. Der ehemalige Bundesliga-Stürmer vergab in der 113. Minute eine hundertprozentige Chance zur 2:1-Führung.

Derdiyok tauchte nach einer Flanke von Xherdan Shaqiri aus dem rechten Halbraum kurz vor dem Tor frei vor Fabianski auf, schaffte es aber nicht, seinen Kopfball am Torwart vorbei im Tor unterzubringen.

Statt als Held gefeiert zu werden, muss Derdiyok nun wohl als einer der Sündenböcke für das Aus herhalten.

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