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Switzerland v San Marino - UEFA EURO 2016 Qualifier
Xherdan Shaqiri hätte auch für ein anderes Nationalteam spielen können © Getty Images

Für den Schweizer Nationalspieler Xherdan Shaqiri (24) ist das "Bruderduell" mit Albanien zum Start in die EM eine besondere Herausforderung.

"Es wird sehr emotional für beide Teams, wir spielen gegen Albanien, gegen unsere Freunde", sagte der frühere Münchner einen Tag vor dem Spiel am Samstag (15 Uhr) in Lens: "Am Anfang werden wir diese Eindrücke mitnehmen. Aber dann konzentrieren wir uns nur auf das Spiel und kämpfen 90 Minuten für die Schweiz."

Zwischen den Teams gibt es zahlreiche Verflechtungen, sechs Akteure im Schweizer Aufgebot haben albanische Wurzeln, neun Spieler des EM-Debütanten Albanien sind in der Schweiz aufgewachsen.

Auch Flügelstürmer Shaqiri, geboren im Kosovo, hatte vor seiner Nationalmannschaftskarriere wählen können, welches Trikot er tragen möchte.

Zu sehen, was diese erstmalige Qualifikation Albaniens nun "in dem Land ausgelöst hat, war einmalig", sagte er: "Das werden wir auch morgen sehen, es herrscht große Euphorie. Das ist auch eine sehr schöne Sache für ein Land mit vielen armen Leuten."

Die vielfältigen Emotionen, die diese Konstellation mit sich bringe, seien nun auch "wichtig" für die Schweizer Mannschaft, sagte Trainer Vladimir Petkovic: "Wir brauchen sie, aber wir müssen sie auf positive Weise verwenden. Die Spieler müssen sich konzentrieren. Wir halten Albanien nicht für einen Außenseiter. Sie haben großes Potenzial, wir werden sie niemals unterschätzen."

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