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Nach Islands sensationellem Sieg im Achtelfinale soll jetzt auch Gastgeber Frankreich dran glauben. Der Trainer glaubt, dass das beste Spiel seines Teams erst noch kommt.

Nach dem sensationellen Achtelfinalsieg gegen Favorit England wollen die schier unbesiegbaren Isländer auch den Titeltraum des EM-Gastgebers zerstören.

"Über diesen Tag werden wir noch ein Leben lang erzählen, aber jetzt kommt eine noch größere Chance", sagte Trainer Heimir Hallgrimsson und meinte mit Blick auf das Viertelfinale am Sonntag in Paris gegen Frankreich: "Wenn wir uns gut vorbereiten und mit der gleichen Einstellung spielen, können wir jeden schlagen."

Beim ebenso überraschenden wie verdienten 2:1 (2:1)-Sieg gegen England am Montagabend in Nizza bewies der größte Außenseiter dieser EURO, dass er mehr kann als nur gut verteidigen.

"Bestes Spiel kommt erst noch"

Island war am Ende dem dritten Tor näher als die enttäuschenden Engländer dem Ausgleich. "Das war unser bestes Spiel – bis jetzt! Ich glaube, dass wir noch nicht alles gezeigt haben und hoffe, dass unser bestes Spiel erst noch kommt", sagte Hallgrimsson.

Frankreich dürfte gewarnt sein – vor allem vor den Einwürfen von Kapitän Aron Gunnarsson. Die kommen wie scharfe Flanken in den Strafraum und führten wie schon zum Gruppenabschluss gegen Österreich (2:1) zu einem Tor. 

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Diesmal war Ragnar Sigurdsson der Nutznießer zum 1:1-Ausgleich (6.), nur zwei Minuten nach Englands Führung durch einen verwandelten Foulelfmeter des ansonsten schwachen Wayne Rooney.

"Die langen Einwürfe sind eine Waffe, die wir oft nutzen", sagte der als Torschütze und Abwehrspieler überragende Sigurdsson: "Das ist eigentlich keine Überraschung."

Für die Engländer aber offenbar schon.

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