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Waliser Fans bei der Europameisterschaft in Frankreich © Getty Images

Vier Wales-Fans wollen nach Bordeaux, um ihre Mannschaft bei der EM zu unterstützen. Sie bemerken erst spät, dass es in Frankreich mehr als eine Stadt namens Bordeaux gibt.

Eine Europameisterschaft ist nicht nur ein sportliches Großereignis, sie ist auch ein Austausch der Kulturen. Die Fans lernen das Gastgeberland kennen.

Vier walisische Freunde kennen Frankreich nun besser als ihnen lieb war. Denn ihr Plan das Spiel zwischen Wales und der Slowakei in Bordeaux zu sehen, wurde fast zum Albtraum.

Einer der vier kümmerte sich um Flug und Hotel. Dabei unterlief ihm ein Fehler: Anstatt ein Hotel im Bordeaux im Südwesten Frankreichs zu buchen, besorgte der Mann eine Unterkunft am Rande der Alpen - in einem Ort, der auch Bordeaux heißt.

Die vier Freunde merkten erst, dass sie ein Hotel 700 Kilometer von ihrem eigentlichen Ziel hatten, als sie im Flughafen von Manchester standen und gerade nach Toulouse fahren wollten.

Ein Dilemma für die Freunde 

Liam Kennedy, einer der vier, beschreibt das Dilemma: "Wir standen vor einer schweren Entscheidung – entweder wir verlieren all unser Geld, das wir für das Hotel ausgegeben hatten und gehen ins (richtige) Bordeaux oder wir verpassen das größte Ereignis in der Fußball-Geschichte unseres Landes, weil wir am falschen Ort sind."

Die vier Freunde fuhren ins richtige Bordeaux, fanden in letzter Minute eine Unterkunft, und sahen das Spiel. "Wir hatten Tickets für direkt hinter dem Tor und es war ein unglaubliche Nacht", sagte Kennedy.

Sollte Wales ins Viertelfinale einziehen, wären die vier wieder dabei – dann in Paris. "Wir haben schon überprüft, dass es definitiv nur eins davon gibt." 

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