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Roy Hodgson steht aufgrund verschiedener Personalentscheidungen in der Kritik
Roy Hodgson steht aufgrund verschiedener Personalentscheidungen in der Kritik © Getty Images

Englands Nationaltrainer Roy Hodgson hängt nicht an seinem Job bei den "Three Lions". Gernervt zeigte er sich von den Diskussionen um Kapitän Wayne Rooney.

Roy Hodgson will im Falle eines vorzeitigen Scheiterns nicht um seinen Job als Teammanager der englischen Nationalmannschaft "betteln". Das sagte der 68-Jährige, dessen Vertrag mit der EURO in Frankreich endet, im Gespräch mit verschiedenen britischen Sonntagszeitungen.

Er wolle zwar gerne weitermachen, sagte Hodgson vor dem Achtelfinale der Three Lions am Montag (ab 20.45 Uhr live im SPORTRADIO SPORT1.fm) gegen Island. Aber wenn der Verband FA sich anders entscheide, könne er das auch nicht ändern. Hodgson steht auf der Insel wegen verschiedener Personalentscheidungen während der Vorrunde, die Kapitän Wayne Rooney und Co. nur auf Platz zwei hinter Wales beendeten, unter Druck.

Mit Hodgson scheiterte England 2012 im EM-Viertelfinale gegen Italien, 2014 bei der WM war bereits in der Vorrunde Schluss. Der Coach wirkte im Gespräch mit den Medienvertretern dünnhäutig und wies mehrfach Fragen zurück. Er habe keine Lust auf "dumme Kommentare", sagte er.

Besonders die Diskussionen um Rooney, den er im abschließenden Gruppenspiel gegen die Slowakei (0:0) nur eingewechselt hatte, nervten ihn. "Ich habe so viel Schwachsinn akzeptiert, der über mich gesagt und geschrieben wurde. Ich bekomme nicht oft die Chance, die Dinge richtig zu stellen", sagte er - und tat dies. Niemand könne ihm garantieren, dass das Spiel mit Rooney in der Startelf gewonnen worden wäre, sagte er.

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