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Paris - Das befürchtete Chaos vor dem Eröffnungsspiel der EM 2016 in Frankreich zwischen den Gastgebern und Rumänien ist ausgeblieben. Die wartenden Fans stimmen die Nationalhymne an.

Trotz doppelter, intensiver Sicherheitskontrollen und des immer noch andauernden S-Bahn-Streiks lief rund um das Stade de France in St. Denis alles geordnet und friedlich ab. Viele Fans waren dem Aufruf der Organisatoren gefolgt und bereits sehr frühzeitig zum Stadion angereist.

OK-Chef Jacques Lambert hatte die Besucher am Mittwoch darum gebeten, "drei bis vier Stunden vor Anpfiff", zu den Arenen zu kommen. Obwohl die Stadiontore erst drei Stunden vor dem Spielbeginn öffneten, warteten die rumänischen und französischen Anhänger geduldig. Die Öffnung der Tore feierten die Franzosen, indem sie kurzerhand die "Marseillaise", die französische Nationalhymne, anstimmten.

Auch im Stadionbereich zwischen den beiden Kontrollpunkten herrschte eine ausgelassene, von Vorfreude geprägte Stimmung. Fans der Gastgeber und des rumänischen Teams stimmten sich gemeinsam auf den Fußballabend ein.

Die französische Öffentlichkeit hatte mit Sorge auf das Eröffnungsspiel der EM geblickt. Beim französischen Pokalfinale an gleicher Stelle zwischen Paris St. Germain und Olympique Marseille war es vor einigen Wochen noch zu zahlreichen Pannen gekommen.

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