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Lyon - Frankreich ringt Irland im EM-Achtelfinale nach Halbzeitrückstand nieder - und schafft damit, was seit über 50 Jahren keinem Team mehr bei einer EM gelang.

Blickte man in die Gesichter der französischen Spieler, als diese auf dem Weg in die Kabine waren, so wusste man um das Ergebnis. Irland führte zur Halbzeit mit 1:0, das Ausscheiden des Gastgebers war nicht mehr undenkbar.

Doch dann kam alles anders: Frankreich drehte auf - namentlich Antoine Griezmann - und verkehrte die Partie zu seinen Gunsten.

Es war ein historisches Comeback, ein Kunststück, das es in einem Alles-oder-Nichts-Spiel bei einer Europameisterschaft erst einmal gegeben hatte: Vor den Franzosen 2016 war es nur Jugoslawien 1960 in einem K.o.-Spiel gelungen, einen Pausenrückstand innerhalb der regulären Spielzeit zu drehen.

Frankreich stand seinerzeit auf der Verliererseite. Die Franzosen führten zur Halbzeit mit 2:1, unterlagen nach 90 Minuten aber mit 4:5.

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