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Für Cristiano Ronaldo (r.) war Kari Arnason (M.) meist Endstation
Für Cristiano Ronaldo (r.) war Kari Arnason (M.) meist Endstation © Getty Images

Nach dem Remis seiner Portugiesen gegen Island meckert Cristiano Ronaldo über den Gegner. Islands Verteidiger Kari Arnason hat dafür nur Hohn und Spott übrig.

Island hat beim ersten EM-Auftritt seiner Geschichte gleich sensationell einen Punkt gegen Portugal geholt.

Der portugiesische Superstar Cristiano Ronaldo war nach dem 1:1 richtig sauer. Aber nicht etwa über seine eigene Leistung oder auf seine Teamkollegen.

Ronaldo meckert über Island

Ronaldo schimpfte vielmehr über die Isländer: "Island hat nur verteidigt. Sie hatten zwei Chancen und haben danach nicht mehr versucht, ein Tor zu schießen", sagte er nach der Partie.

Der Torjäger von Real Madrid meckerte weiter: "Sie haben gefeiert, als hätten sie die EM gewonnen oder so. Das zeigt eine schlechte Mentalität."

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Doch den Isländern tat die Kritik des dreimaligen Weltfußballers nicht weh. Verteidiger Kari Arnason antwortete auf die Aussagen Ronaldos sogar mit Hohn und Spott.

"Dass er so ein schlechter Verlierer ist, macht den Erfolg für uns nur noch süßer", meinte der 33 Jahre alte Verteidiger: "Er kann sagen, was er will. Er hatte so gut wie keine Torchance. Als er eine bekam, konnte er sie nicht verwerten. Was soll ich sagen? Schlechter Verlierer!"

Arnason: "Wunderbar, das zu hören"

Arnason, der Ronaldo mit seinen Abwehrkollegen kaum Luft zum Atmen ließ, weiter: "Er hatte eine Kopfballchance in den letzten Minuten und eine Chance in der ersten Hälfte. Aber ansonsten hatten wir ihn unter Kontrolle, glaube ich. Wir haben nicht einmal einen Mann extra für ihn abgestellt."

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Der Isländer zweifelt an den menschlichen Qualitäten Ronaldos und lobte dessen Erzrivalen Lionel Messi: "Ronaldo ist ein fantastischer Fußballer, aber er ist kein freundlicher Mensch. Wir hätten beinahe den Siegtreffer erzielt, das widerlegt also seine Aussagen. Solche Aussagen sind der Grund, warum Messi ihm immer einen Schritt voraus sein wird."

Arnasons Fazit: "Seine Kommentare zeigen nur, dass wir es geschafft haben, in seinen Kopf zu kommen. Es ist wunderbar, das zu hören."

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