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Ivan Rakitic zeigte sich von den Pyro-Attacken einiger Hooligans schockiert © Getty Images

Ivan Rakitic will mit Kroatien den Traum vom EM-Achtelfinale weiter träumen. Er hofft, dass die Aktionen einiger Hooligans diesen nicht zerstören und entschuldigt sich.

Ivan Rakitic hofft nach den Ausschreitungen kroatischer Hooligans im EM-Spiel gegen Tschechien (2:2) auf ein mildes Urteil durch die Europäische Fußball-Union (UEFA).

"Wir können uns nur entschuldigen. Das waren Leute, die in erster Linie komplett gegen uns sind. Ich hoffe, dass die UEFA uns versteht. Wir möchten unseren Traum weiterleben", sagte der 28-Jährige in der ARD-Sportschau.

Die UEFA verhandelt den Fall am Montag - im theoretisch schlimmsten Fall könnten die in Frankreich bislang sportlich überzeugenden Kroaten noch vor dem abschließenden Gruppenspiel gegen Spanien von der EM ausgeschlossen werden.

Rakitic betonte jedoch, er sei "überzeugt davon", dass das Spiel gegen den Titelverteidiger wie geplant am Dienstag (21 Uhr) in Bordeaux stattfinden wird.

Der ehemalige Schalker Bundesligaprofi wiederholte, er sei noch immer erschüttert über die Vorkommnisse von Saint-Etienne am vergangenen Freitag, als kroatische Fans randaliert, bengalische Feuer gezündet und einen Ordner mit einem Feuerwerkskörper getroffen hatten.

Diese Hooligans seien "nicht unsere Fans", sagte Rakitic.

Neuer Krawall-Aufruf

Für Wirbel sorgte am Wochenende ein Beitrag bei einer Fanseite auf Facebook, der zumindest dem Titel nach einer Gruppierung aus Split zuzuordnen ist. Unter einem Grundriss des Stadions in Bordeaux stand: "Ein neuer Plan". Der Post rief allem Anschein nach dazu auf, auch im Spanien-Spiel Gegenstände auf das Feld zu werfen oder den Platz zu stürmen.

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