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Hans Krankl war bei der WM 1978 in Argentinien einer der "Helden von Cordoba"
Hans Krankl attackiert die österreichische Nationalmannschaft nach Auftaktpleite © Getty Images

Nach der Auftaktpleite gegen Ungarn lässt Hans Krankl kein gutes Haar an der österreichischen Elf. Der "Held von Cordoba" spricht von einer Katastrophe.

Österreichs Fußball-Ikone Hans Krankl (63) hat seine Landsleute nach der 0:2 (0:0)-Pleite im ersten EM-Spiel gegen Ungarn gnadenlos verrissen:

"Eine Katastrophe!", schrieb der 63-Jährige in seiner Kolumne für die Tageszeitung Österreich.

Der einstige Starstürmer, zweifacher Torschütze für die rot-weiß-rote Mannschaft bei der WM 1978 in Argentinien in Cordoba gegen Deutschland (3:2), führte weiter aus:

"Das Spiel glich den anderen Auftaktpartien: Immer dominierte der Favorit gegen den Außenseiter, und es wurde zum Geduldsspiel. Wann schießt er das erste Tor? Die Spanier hatten die Klasse dazu. Wir haben es leider nicht zusammengebracht. Dann kamen die Ungarn einmal nach vorne und Szalai, der langsamste Spieler, den ich je gesehen habe, schießt das 1:0."

Als Hauptschuldigen an der unerwarteten Niederlage machte Krankl den österreichischen Innenverteidiger Aleksandar Dragovic von Dynamo Kiew aus, der in der 66. Minute beim Stand von 0:1 Gelb-Rot gesehen hatte.

"Das dumme Dragovic-Foul - und alles war anders", so Krankl. "Wir hatten einen Mann weniger und waren auch müde."

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