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Hans Krankl war bei der WM 1978 in Argentinien einer der "Helden von Cordoba"
Hans Krankl war bei der WM 1978 in Argentinien einer der "Helden von Cordoba" © Getty Images

Hans Krankl schießt scharf. Die Fußball-Legende der Österreicher geht nach dem EM-Aus auf die Nationalelf los. Vor allem der Coach bekommt eine Breitseite verpasst.

Österreichs Fußball-Ikone Hans Krankl hat nach dem frühen Aus bei der Europameisterschaft kein gutes Haar an der Nationalmannschaft seines Landes und am Schweizer Coach Marcel Koller gelassen.

"Bei keiner EM bisher war es so einfach, weiterzukommen. Und wir hatten die Chance dazu. Dass wir sie nicht nutzen konnten, ist eine Katastrophe", kritisierte der ehemalige Weltklasse-Stürmer nach der entscheidenden 1:2 (0:1)-Niederlage gegen Island in seiner Kolumne für die Zeitung Österreich.

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Vor allem Koller bekam von Krankl verbale Hiebe: "Die Aufstellung war mir ein Rätsel.", schrieb der "Held von Cordoba", der bei der WM 1978 in Argentinien zwei Treffer zum legendären 3:2-Sieg über Deutschland beigesteuert hatte.

"Schade um die Chance"

"Warum begannen wir plötzlich mit acht Defensivspielern?", fragte Krankl. Erst durch die spätere Hereinnahme der Offensivkräfte Marc Janko und des Torschützen Alessandro Schöpf vom Bundesligisten Schalke 04 sei Österreichs Spiel ins Rollen gekommen, "weil wir die Isländer total in die Defensive drängten". Krankls ernüchterndes Fazit lautete: "Schade um diese Chance."

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