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FBL-EURO-2016-MATCH20-CZE-CRO
Kroatische Unruhestifter sorgten bei der Partie gegen Tschechien für eine Spielunterbrechung © Getty Images

Ein französischer Politiker erhebt nach den Krawallen kroatischer Fans schwere Vorwürfe gegen die UEFA. Für Kroatiens nächstes Spiel wird erneut Schlimmes befürchtet.

Der Präfekt des Departements Loire hat die Europäische Fußball-Union (UEFA) heftig angegriffen.

In der L’Equipe pestete Evence Richard angesichts der Vorfälle bei Tschechien–Kroatien (2:2) in St. Etienne: "Die UEFA ist für die Sicherheit in den Stadien zuständig. Es haben 150 bis 200 Ordnungskräfte gefehlt. Die Eingangstore wurden mit 30 Minuten Verspätung geöffnet. Ein Zugang blieb die ganze Zeit verschlossen. 2000 bis 3000 Fans haben ihren Platz erst nach Anpfiff erreicht."

Miroslav Markovic, Sicherheitsbeauftragter des kroatischen Verbandes, verweist darauf, er habe UEFA und Polizei mit präzisen Zeitangaben (85. Minute) auf geplante Ausschreitungen hingewiesen.

Die offensichtlich laxen Kontrollen lassen die Behörden schon Schlimmes für das Spiel zwischen Kroatien und Spanien am Dienstag in Bordeaux befürchten. Auf einer Facebook-Seite der kroatischen Ultras wurden schon ein Stadionplan von Bordeaux mit ihren Plätzen und den besten Vorschlägen für das Reinschmuggeln von Feuerwerkskörpern verbreitet.

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